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Bevölkerungsdichte NRW – Wo leben die meisten Menschen?

Bevölkerungsdichte NRW: Wo leben die meisten Menschen?

Letztes Update: 07. Januar 2026

Der Artikel erläutert, in welchen Regionen NRWs die Bevölkerungsdichte am höchsten ist. Er beleuchtet Ruhrgebiet, Köln, Düsseldorf und weitere Ballungsräume, zeigt aktuelle Zahlen und Wachstumstrends und erklärt Folgen für Wohnraum, Verkehr und Planung.

Wo wohnen die meisten Menschen in NRW? Ein Blick aus Ratingen auf ein Land der kurzen Wege

Die einfache Frage führt zu einem vielschichtigen Bild

Wo wohnen die meisten Menschen in Nordrhein-Westfalen? Die spontane Antwort lautet: in den großen Städten. Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen stechen sofort heraus. Doch die ganze Wahrheit ist komplexer. Menschen verteilen sich nicht nur nach Stadtgrenzen. Sie folgen Wegen zur Arbeit, zu Schulen, zu Parks und zu Kultur. Sie wählen Orte, die nah an Chancen liegen und nah an Menschen, die ihnen wichtig sind. Aus dem Blickwinkel einer Stadt wie Ratingen zeigt sich: Die Karte des Wohnens in NRW ist ein dichtes Netz. Und genau dieses Netz macht den Reiz und die Spannung der Region aus.

Die meisten Menschen wohnen dort, wo die Wege kurz sind. Das ist der Kern. Aber kurz wozu? Zur Arbeit, zum Arzt, zum Kindergarten, zur nächsten S-Bahn. Nähe entsteht aus Verbindungen. Aus Straßen, Schienen, Bussen und Radwegen. Aus Nachbarschaft und Alltag. NRW ist darum kein Mosaik einzelner Punkte. Es ist ein Band aus Städten, Gemeinden und Quartieren. Darin liegt die besondere Dynamik. Und darin liegt auch die Erklärung, warum die größten Städte zwar die Spitzen stellen, die Fläche dazwischen aber den Alltag formt.

Wenn Sie die Region so betrachten, gewinnen Sie einen klaren Blick. Sie sehen, wieso Köln als Magnet wirkt und doch nicht alle Wohnorte um Köln liegen. Sie sehen, wie das Ruhrgebiet die Kräfte vieler Städte bündelt. Sie erkennen, welche Rolle Zwischenstädte wie Ratingen spielen. Aus dieser Sicht lässt sich die Frage gut beantworten. Denn sie lenkt den Blick auf Muster, die Sie täglich spüren.

Die großen Zentren und ihr Gewicht

Beginnen wir mit den vier Städten an der Spitze. Köln zählt 1.084.831 Einwohnerinnen und Einwohner. Düsseldorf kommt auf 629.047. Dortmund hat 593.317. Essen liegt bei 584.580. Diese Zahlen zeigen: In Köln wohnen die meisten Menschen, gefolgt von der Landeshauptstadt, dann Dortmund und Essen. Das ist die vordere Reihe. Sie bildet die sichtbaren Pole des Landes.

Doch auch diese vier Städte stehen nicht allein. Sie sind keine Inseln. Menschen ziehen in ihr Umland, weil dort Platz, Ruhe und oft günstigere Mieten locken. Gleichzeitig bleiben die Wege in die Zentren kurz. Für Köln gilt das nach Bonn und Leverkusen. Für Düsseldorf in Richtung Ratingen, Neuss, Meerbusch und Hilden. Dortmund und Essen ziehen mit Bochum, Gelsenkirchen und Herne enge Kreise des Alltags. So wachsen rund um die großen Namen dichte Räume, die für das Wohnen entscheidend sind.

Sie sehen hier ein Muster: Menschen wählen nicht die Stadt allein, sondern den Raum, der für ihren Alltag stimmt. Genau darin spiegelt sich die Bevölkerungsdichte NRW. Sie ist in den großen Städten hoch. Sie ist aber auch in vielen Nachbarorten beachtlich. Denn dort treffen Vorteile aufeinander: Nähe zur Arbeit, gute Schulen, grüne Wege, weniger Trubel, oft faire Preise.

NRW als Bandstadt: Was das Land zusammenhält

NRW wird oft als Bandstadt beschrieben. Das ist ein treffendes Bild. Zwischen Köln im Süden und Dortmund im Nordosten zieht sich ein bewohntes Band. Darin liegen viele Städte, die über Straßen und Schienen eng verbunden sind. Die Abstände sind klein. Sie fahren in kurzer Zeit von einem Zentrum ins nächste. Das prägt den Alltag. Es prägt auch die Wohnwahl. Denn der Wohnort kann ein paar Kilometer weiter liegen, ohne dass Sie den Anschluss verlieren.

Diese räumliche Nähe ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von Industrialisierung, Bergbau, Handel und Verkehr. Aus alten Achsen wurden neue Netze. Rhein und Ruhr stehen für Geschichte. Autobahnen, S-Bahnen und Regionalzüge stehen für die Gegenwart. Wer heute auf Wohnungssuche geht, liest Fahrpläne und Anbindungen fast so intensiv wie Exposés. Das ist die praktische Seite der Bandstadt.

Die Rheinachse: Dynamik aus Nähe

Entlang des Rheins entsteht eine besonders starke Verbindung. Köln und Düsseldorf stehen gleichwertig auf dieser Achse. Dazwischen und daneben liegen Städte mit enger Bindung. Hier wirken Hochschulen, Kliniken, Konzerne und Flughäfen. Sie bringen Menschen in die Region. Sie halten Menschen in der Region. Genau hier steigt die Bevölkerungsdichte NRW, weil Nähe viele Vorteile bündelt.

Das Ruhrgebiet: Viele Zentren, eine Sogwirkung

Im Ruhrgebiet teilen sich viele Städte die Rolle des Zentrums. Dortmund, Essen, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen bilden ein Netz. Hier hat jede Stadt ein eigenes Profil. Arbeit, Kultur, Sport und Bildung verteilen sich auf viele Orte. Die Wege zwischen diesen Orten sind kurz. Das prägt die Kaufentscheidung wie die Mietentscheidung. Wer in einem Teil des Ruhrgebiets wohnt, bleibt mit dem Rest des Netzes verbunden. Auch das erhöht auf weitem Raum die Bevölkerungsdichte NRW.

Was die Bevölkerungsdichte NRW über das Wohnen verrät

Die Bevölkerungsdichte NRW zeigt, wie stark Menschen in bestimmten Räumen leben. Sie ist ein einfacher Wert. Doch sie steckt voller Hinweise. Wo sie hoch ist, gibt es kurze Wege zu vielen Zielen. Es gibt ein breites Angebot an Bildung, Gesundheit und Kultur. Es gibt oft höherpreisige Lagen, aber auch eine große Auswahl. Wo sie niedriger ist, gibt es mehr Ruhe und Fläche, aber oft längere Fahrten. So hilft der Blick auf die Bevölkerungsdichte NRW, ein Gefühl für die Wohnlagen zu gewinnen.

Für Sie als Leserin oder Leser aus Ratingen ist das konkret. Ihr Wohnort liegt zwischen wichtigen Zentren. Das prägt den Alltag. Es erklärt, warum Wege nach Düsseldorf, Essen, Duisburg oder Köln kurz bleiben. Es erklärt auch, warum sich einzelne Viertel in kurzer Zeit verändern können. Neue Projekte, bessere Verbindungen, mehr Nachfrage: Das alles drückt sich in der Bevölkerungsdichte NRW aus, die lokal stark variieren kann.

Der Wert ist nicht nur Statistik. Er ist eine Einladung, Karten neu zu lesen. Schauen Sie nicht nur auf Grenzen. Schauen Sie auf Strecken und Knoten. Wo S-Bahn, Stadtbahn und Bus sich treffen, wachsen Knoten. Wo neue Radwege Lücken schließen, wächst Alltag ohne Stau. So wird die Bevölkerungsdichte NRW an vielen Orten sichtbar. Sie sehen es morgens an der Haltestelle. Sie sehen es abends auf dem Platz vor dem Supermarkt.

Ratingen zwischen den Zentren: Ein Alltag mit vielen Optionen

Ratingen liegt zwischen Rhein und Ruhr. Dieser Satz ist einfach, aber er beschreibt einen großen Vorteil. Der Flughafen liegt in der Nachbarschaft. Die S-Bahn verbindet Sie in beide Richtungen. Autobahnen knüpfen viele Wege zusammen. Das spüren Sie im Alltag. Es eröffnet Ihnen Wahlmöglichkeiten. Sie können in einem Zentrum arbeiten und im anderen Freunde treffen. Sie können kulturelle Angebote in Düsseldorf nutzen und am Wochenende ins Ruhrgebiet fahren. All das wirkt zurück auf die Wohnentscheidung.

Das erklärt auch, warum Menschen, die in Düsseldorf arbeiten, gern in Ratingen wohnen. Und warum Menschen aus dem Ruhrgebiet Ratingen als Zwischenort schätzen. Die Lage bündelt Wege, ohne sie zu verlängern. In der Karte der Bevölkerungsdichte NRW ist das ein Charakterzug, der sich aus Ihrem Alltag ablesen lässt. Kurze Wege, kurze Takte, viele Optionen: Das zieht an.

Lagevorteil mit Verantwortung

Diese Lage bringt Chancen und Aufgaben. Wenn die Nachfrage steigt, steigt der Druck auf Flächen. Dann müssen Planungen klug sein. Es gilt, neue Wohnungen zu schaffen und grüne Räume zu schützen. Es gilt, Verkehr zu ordnen und Wege sicher zu machen. Wer hier wohnt, profitiert von der Lage. Zugleich wächst die Verantwortung, diese Lage fair zu gestalten. Das zeigt sich in der Debatte um Nachverdichtung, um neue Quartiere, um Lärmschutz und Radwege. Es zeigt sich auch in der Frage, wie die Bevölkerungsdichte NRW vor Ort gut gesteuert wird.

Wege, Arbeit, Bildung: Was Verbindungen für das Wohnen bedeuten

Ein Wohnort ist kein Punkt, den Sie nur auf einer Karte markieren. Er ist ein Knoten in Ihrem Netz. Von dort gehen Ihre Wege aus. Zur Arbeit. Zur Kita. Zum Sport. Zu Freundinnen und Freunden. Je mehr Wege kurz sind, desto stärker wird der Ort. Das ist der Grund, warum S-Bahn-Korridore so beliebt sind. Es ist auch der Grund, warum neue Takte und Linien eine starke Wirkung haben. Eine Bahn, die alle 20 Minuten fährt, verändert den Alltag. Eine Bahn, die alle 10 Minuten fährt, verändert eine Siedlung.

In solchen Korridoren steigt die Nachfrage. Mehr Nachfrage führt zu mehr Angeboten. Das sehen Sie bei Bäckereien, Cafés, Spätis, Sportvereinen. Es kann die Mieten erhöhen, aber es steigert auch die Auswahl. Städte und Gemeinden arbeiten darum daran, Korridore zu stärken. Mit neuen Stationen, mit sicheren Wegen, mit besseren Umstiegen. Hier wird die Bevölkerungsdichte NRW praktisch. Sie erklärt, warum ein neuer Halt manchmal mehr bewirkt als ein neues Viertel am Rand.

Preise, Vielfalt, Verteilung: Wie sich Wohnen finanziell verschiebt

Wo viele leben wollen, steigen oft die Preise. Das ist nicht überraschend. Entscheidend ist, wie Städte und Gemeinden reagieren. Nachverdichtung, Aufstockung, Umnutzung und Neubau sind Werkzeuge. Ein lebendiger Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen stabilisiert Quartiere. Lokale Betriebe brauchen Kundschaft vor Ort. Familien brauchen Kitas und Schulen. Ältere Menschen brauchen kurze Wege. All das gelingt besser, wenn die Angebote nah beieinander liegen. Genau das ist die Logik hinter der Bevölkerungsdichte NRW: Nähe erzeugt Nutzen, und dieser Nutzen zieht Menschen an.

Für Sie bedeutet das: Prüfen Sie, wie der Wohnort wächst. Welche Projekte kommen? Welche Takte gelten? Wie sicher sind Radwege? Welche Preise werden in den nächsten Jahren realistisch? Fragen Sie nach Nutzungen im Erdgeschoss, nach Bäumen, nach Plätzen. Wenn ein Quartier nur aus Wohnungen besteht, bleibt der Weg zum Alltag lang. Wenn Erdgeschosse belebt sind, wird der Weg kurz und die Straße sicherer. Auch so bildet sich die Bevölkerungsdichte NRW im Detail ab: Dort, wo Leben auf der Straße stattfindet.

Wandel der Lebensstile: Urbanisierung, Suburbanisierung und wieder zurück

Wohnen folgt Zyklen. Mal zieht es viele in die Zentren. Mal gehen sie ins Umland. Covid hat Homeoffice stark gemacht. Manche kehrten ins Grüne zurück. Andere blieben in der Stadt, weil kurze Wege wichtiger wurden. Heute sehen wir beides. Zentren sind gefragt. Umland mit guter Anbindung ist ebenso gefragt. Deshalb wächst an den Rändern, die gut verbunden sind, oft ein neuer Mix. Das stärkt Orte wie Ratingen. Es stärkt auch Bahnlagen in kleineren Städten. So verschiebt sich die Karte der Bevölkerungsdichte NRW sanft, aber stetig.

Auch Bildung wirkt. Hochschulen ziehen junge Menschen an. Sie probieren Stadtviertel aus. Später suchen sie Platz, aber wollen den Anschluss behalten. Familien legen Wert auf Betreuungsplätze und sichere Wege. Ältere Menschen auf Versorgung und Nähe. Je mehr ein Ort vielen Lebensphasen dient, desto stabiler ist er. Das ist ein gutes Ziel. Und es erklärt, warum die Bevölkerungsdichte NRW nicht nur in ein paar Innenstädten wächst, sondern in gut vernetzten Zwischenlagen.

Grün und Klima: Warum Freiräume den Ausschlag geben

Viele Menschen wünschen sich kurze Wege und Ruhe. Beides lässt sich verbinden, wenn Grünräume nah sind. Parks, Wälder und Flussauen schaffen Ausgleich. In und um Ratingen gilt das für das Angertal und für Waldstücke am Stadtrand. Solche Räume kühlen in heißen Sommern. Sie bieten Platz für Bewegung. Sie steigern die Lebensqualität. Damit werden sie zu einem Teil der Wohnentscheidung. Orte, die Nähe und Natur verbinden, gewinnen. Das verstärkt in ihrer Umgebung die Bevölkerungsdichte NRW, ohne die Lebensqualität zu mindern.

Der Blick aufs Klima schärft diese Sicht. Hitzeinseln belasten Innenstädte. Bäume, Wasser und helle Flächen helfen. Dach- und Fassadenbegrünung wirken. Mobilitätswende hilft, Lärm und Abgase zu senken. Wenn Stadt und Umland hier klug handeln, wächst die Attraktivität. Dann wird dichteres Wohnen möglich, ohne dass Lebensqualität leidet. Das ist der Schlüssel, um die Chancen der Bevölkerungsdichte NRW zu nutzen und Risiken zu begrenzen.

Alltag im Wandel: Arbeit, Handel, Kultur

Innenstädte verändern sich. Handel verlagert sich ins Netz. Läden schließen. Gleichzeitig entstehen neue Orte für Arbeit und Kultur. Coworking, Ateliers, Kitas und Gesundheitszentren ziehen in Erdgeschosse. Plätze werden neu gedacht. Wo so ein Mix gelingt, bleibt das Viertel lebendig. Menschen bleiben länger vor Ort. Wege werden kürzer. Das wirkt auf die Wohnlage zurück. In der Summe entsteht ein Kreislauf, der die Bevölkerungsdichte NRW modern interpretiert: dichter, aber grüner; lebendig, aber leiser; vielseitig, aber gut erreichbar.

Auch die Abendökonomie spielt eine Rolle. Gastronomie, Vereine, Bühnen und Kinos beleben Orte. Wenn Sie abends nicht weit fahren müssen, bleibt der Wohnort attraktiv. Das gilt für kleine Bühnen genauso wie für große Häuser in den Zentren. Verbindungen entscheiden erneut. Eine späte Bahn oder sichere Radwege sind manchmal mehr wert als Parkplätze. Wer das versteht, gestaltet Quartiere so, dass sie viele Menschen tragen können.

So lesen Sie Karten, Takte und Pläne

Wenn Sie den eigenen Wohnort bewerten, lohnt ein Blick auf drei Ebenen. Erstens: Welche Orte erreichen Sie in 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Rad? Zweitens: Welche Orte erreichen Sie in 30 Minuten mit dem ÖPNV? Drittens: Welche Orte erreichen Sie in 45 Minuten mit Bahn plus Umstieg? Diese drei Kreise zeigen, wie Ihr Alltag aussieht. Je dichter die Netze in diesen Kreisen, desto eher spiegelt sich darin eine hohe Bevölkerungsdichte NRW. Und desto größer ist die Auswahl an Jobs, Bildung und Freizeit.

Ergänzen Sie diesen Blick um einen Gang durch das Viertel. Gibt es Bäume? Gibt es Sitzgelegenheiten? Sind Wege gut beleuchtet? Gibt es Orte für Jugendliche? Gibt es Räume für Ältere? Wenn viele Fragen mit Ja beantwortet sind, trägt das Viertel mehr Menschen, ohne zu überlasten. Dann entsteht lebendige Dichte. Das ist die gute Seite der Bevölkerungsdichte NRW: Sie kann Lebensqualität steigern, wenn Ort und Planung klug sind.

Perspektive Ratingen: Was Sie konkret erwarten können

Als Stadt zwischen Zentren hat Ratingen gute Karten. Die Nähe zum Flughafen ist ein Standortvorteil. Die Anbindung an S-Bahn und Stadtbahn gibt Sicherheit. Arbeitsplätze in vielen Branchen liegen in Reichweite. Das schafft Stabilität, auch in bewegten Zeiten. Für Sie heißt das: Bleiben Sie aufmerksam bei neuen Projekten. Neue Haltepunkte, Radwege und Quartiere verändern den Wert von Lagen. Sie entscheiden darüber, wie sich die Bevölkerungsdichte NRW in Ihrer Umgebung entwickelt.

Ein zweiter Punkt betrifft soziale Infrastruktur. Kitas, Schulen, Pflege, Sportflächen, Kulturorte: Sie müssen mitwachsen. Wenn das gelingt, halten Quartiere ihren Mix. Dann bleibt die Stadt lebenswert für viele Gruppen. Das stabilisiert auch die Preise. Und es verteilt Nachfrage auf mehrere Viertel. So lassen sich Engpässe mindern. Das ist smartes Wachstum. Es nutzt die Vorteile der Nähe, ohne Grenzen zu überschreiten.

Daten, Quellen, Einordnung

Zahlen zu Einwohnerinnen und Einwohnern helfen, die großen Linien zu erkennen. Köln steht mit 1.084.831 Menschen an der Spitze. Es folgen Düsseldorf mit 629.047, Dortmund mit 593.317 und Essen mit 584.580. Diese Werte zeigen die stärksten Pole. Doch sie sagen wenig über die Wege dazwischen. Darum ist es sinnvoll, die Bevölkerungsdichte NRW in Karten und Berichten mitzulesen. Sie sagt mehr über den Alltag aus als die Zahl in einer einzigen Stadt.

Beachten Sie, dass sich Zahlen laufend ändern. Neubauten, Zuzug, Abzug, Geburten und Wanderungen verschieben die Lage. Auch neue Bahnhöfe oder Takte, neue Kitas und Schulen oder neue Grünflächen haben Wirkung. Daten sind darum Momentaufnahmen. Wichtig ist, sie mit lokalen Beobachtungen zu verbinden. Dann wird aus Statistik eine Geschichte, die sich in Ihrem Alltag bewährt.

Wie Politik und Planung reagieren sollten

Es gibt drei Leitlinien, die sich aus diesen Beobachtungen ableiten. Erstens: Nähe ermöglichen. Das heißt, Wohnen, Arbeiten, Bildung, Gesundheit und Freizeit aneinander zu binden. Zweitens: Wege sichern. Das heißt, ÖPNV stärken, Rad- und Fußwege verbessern, Knotenpunkte aufwerten. Drittens: Grünräume schützen und vernetzen. Das hält Städte kühl und lebenswert. Wer diese Leitlinien beachtet, macht mit der Bevölkerungsdichte NRW etwas Gutes. Er fördert kurze Wege und hohe Lebensqualität zugleich.

Für eine Stadt wie Ratingen heißt das konkret: entlang starker Achsen nachverdichten, soziale Infrastruktur mitwachsen lassen, Lärm und Verkehr klug ordnen, Bäume und Wasser schützen, Erdgeschosse beleben. So entsteht Stadt, die trägt. So entsteht ein Netz aus Orten, das den Alltag erleichtert. Das ist die beste Antwort auf die Frage, wo die meisten Menschen wohnen: dort, wo die Wege stimmen und das Leben in Reichweite liegt.

Fallbeispiele aus der Region: Was wirkt, wenn es wirkt

Ein neues Quartier am Bahnhof kann in kurzer Zeit viele Menschen anziehen. Entscheidend ist die Mischung. Wenn auf dem Weg zur Bahn ein Bäcker, eine Kita und ein kleiner Park liegen, entsteht Alltag ohne Umweg. Mit jedem Schritt wächst die Bindung an den Ort. Ein Gewerbestandort, der in Laufweite liegt, macht Wege noch kürzer. So übersetzt sich die Bevölkerungsdichte NRW in konkrete Lebensqualität, statt nur in Zahlen zu bleiben.

Ein anderes Beispiel ist die Umnutzung von Büros. Wenn solche Gebäude zu Wohnungen werden, füllt sich die Stadt dort, wo schon Wege liegen. Das spart Fläche und Energie. Es bringt Leben in ruhige Straßenzüge. Es belebt Gastronomie und Kultur. Wenn dann noch sichere Schulwege und grüne Dächer hinzukommen, steigt die Akzeptanz. Dichte wird dann als Vorteil erlebt. Das ist der Punkt, an dem Zahlen, Planen und Leben zusammenkommen.

Ihre Entscheidung: Worauf es am Ende ankommt

Wohnen ist sehr persönlich. Am Ende zählen Ihre Fragen. Wie lang ist der Weg zur Arbeit? Wie schnell erreichen Sie Ihre wichtigsten Menschen? Wie sieht es mit Kitas, Schulen und Ärzten aus? Gibt es Grün in der Nähe? Gibt es gute Takte? Wie sicher fühlen Sie sich auf den Wegen? Wenn Sie diese Fragen mit Blick auf verschiedene Orte beantworten, sehen Sie ein Muster. Wo viele Antworten gut ausfallen, liegt meist ein Korridor hoher Bevölkerungsdichte NRW. Dort verdichten sich Chancen.

Hören Sie dabei auf Ihr Gefühl, aber prüfen Sie Fakten. Gehen Sie Wege ab, zu verschiedenen Zeiten. Testen Sie Verbindungen. Sprechen Sie mit Nachbarinnen und Nachbarn. So entsteht Ihr eigenes Bild. Es zeigt Ihnen, wo in NRW für Sie die besten Orte liegen. Es zeigt auch, warum Ratingen ein guter Startpunkt ist. Von hier aus können Sie vieles erreichen, ohne viel Zeit zu verlieren.

Fazit: Die meisten wohnen dort, wo der Alltag leicht ist

Die großen Städte tragen die Spitze. Köln hat die meisten Menschen, gefolgt von Düsseldorf, Dortmund und Essen. Doch die Wohnentscheidung fällt nicht nur in den Zentren. Sie fällt an vielen Orten, die gut angebunden sind. In den Zwischenräumen, entlang der Schienen, an Kreuzungen der Wege. Dort wachsen Quartiere, die den Alltag kurz halten. Dort entstehen Orte, die Arbeit, Bildung und Freizeit verbinden. In dieser Summe erklärt sich, wo die meisten Menschen in NRW wohnen.

Für Sie bedeutet das: Denken Sie in Netzen. Schauen Sie auf Verbindungen. Achten Sie auf die Mischung der Nutzungen, auf das Grün und auf die Sicherheit der Wege. Dann verstehen Sie, wie die Bevölkerungsdichte NRW Ihr Leben prägt. Und Sie erkennen leichter, welche Orte künftig gewinnen. So wird aus einer einfachen Frage ein klarer Kompass für gute Entscheidungen im Alltag.

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